Zum Inhalt springen

Glocken im Bistum Eichstätt

 

Kirchenglocken sind faszinierende und machtvolle Klangkörper – und sie sind neben der menschlichen Stimme und zusammen mit der Orgel die ältesten Musikinstrumente der christlichen Kirchen. Man kann zu ihrem Klang stehen, wie man will, aber man wird anerkennen müssen, dass die Glocken durch eben diesen Klang seit Jahrhunderten Städten, Dörfern und Landschaften eine deutlich vernehmbare und unverwechselbare musikalische Identität verliehen haben – und sie tun dies auch heute noch, in unserer betriebsamen, mit unzähligen Geräuschen übersäten Welt.

Glocken vermögen aber noch viel mehr: Ihr Ton ist geheimnisvoll, in seiner Wirkung überwältigend. Die Klangfülle dieser Instrumente kann Menschen berühren, will zwischen Himmel und Erde vermitteln. Läuten Glocken zum Gebet, so verbinden sie die betenden Zuhörer zu einer echten Gemeinschaft – zur Kirche.

Glockenanlage des Monats

10.08.2017

Neumarkt i. d. Opf., Friedhofskirche St. Jobst

Das Türmchen der Neumarkter Friedhofskirche St. Jobst war lange Zeit mit zwei Glöckchen bestückt gewesen. Seit im 2. Weltkrieg eine dieser Glocken beschlagnahmt und vermutlich eingeschmolzen worden ist, erklingt nur mehr ein einzelnes Glöckchen vom Turm. Es trägt ein Bildnis des hl. Laurentius, daher soll diese Anlage am heutigen Festtag dieses Heiligen kurz vorgestellt werden.